Stiftskirche St.Materniani et St.Nicolai Bücken

Das Kirchspiel Bücken wird von vielen Gruppen und Kreisen belebt und getragen. 10 Dörfer gruppieren sich um die Kirche, die mit den weithin sichtbaren Türmen (52 m) ein Wahrzeichen der Umgebung sind.

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Churchnight

Auch dieses Jahr veranstalteten wir wieder die „Churchnight“ in unserer bunt beleuchteten Kirche. Unter der Moderation von Marten Stühring wurden wir durch Lieder, Input und Stationen zum Thema „Frei“ geführt. Wer etwas zu den Liedern der J-Day-Band aus Sulingen beitragen wollte, konnte dies natürlich mit seiner eigenen Stimme tun. Bei Technik und Ambiente wurden keine Kosten und mühen gescheut, was zu einer warmen Wohnzimmeratmosphäre in den Kirchenschiffen führte. Der Input drehte sich um den Song „Unter den Wolken“ von den Toten Hosen. In der Stationszeit konnte man zum Beispiel an einem Kreuz seine Sorgen an den Nagel hängen, was die Kirche in ein rhythmisches Hämmern tauchte.

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Bild: Die beleuchtete Kirche - JG Bücken

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Bilder von der Erdmannsdorffahrt

Die Bilder von der Fahrt in unsere Partnergemeinde Erdmannsdorf sind fertig, die DVD kann für 3 € erworben werden.
Bestellungen im Pfarramt oder bei der Jugendgruppe (Freitags 20:00) oder über E-Mail (Addresse erscheint beim Klicken auf den Absender dieser Nachricht)
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Brückenschlag Venedig - Hannover

Knabenchor Hannover,
la festa musicale,
Jörg Breiding (Dirigent)
Veronika Winter (Sopran)
Magdalene Harer (Sopran)
Alex Potter (Altus)
Georg Poplutz (Tenor)
Wolf Matthias Friedrich (Bass)

Der Knabenchor Hannover unter der Leitung von Jörg Breiding führte das Magnificat von Agostino Steffani auf und stellt dem Komponisten einen besonderen Kollegen aus Venedig an die Seite: Diogenio Bigaglia. Er war Venezianer durch und durch und blieb seiner Stadt treu – wozu sicher auch beitrug, dass er ab 1713 Prior des Klosters San Giorgio Maggiore war. Seine Kirchenmusik ist ausdrucksvoll, erinnert an Bach und Händel – und ist so gut wie nicht bekannt. Vollkommen zu Unrecht, wie man in diesem Konzert hören konnte: Diogenio Bigaglias Missa à 5 con stromenti ist ein wunderbares Werk, das nur selten jenseits der Alpen erklungen ist. Dass ein Teil seiner Kirchenwerke der Nachwelt zugänglich gemacht werden können, ist u.a. dem Musiker und Musikwissenschaftler Lajos Rovatkay zu verdanken. Er besorgte Kopien der Werke Bigaglias während seiner Forschungen im Musikarchiv des Klosters Kremsmünster.

Weitere Venezianer, die zum musikalischen Gipfeltreffen Venedig–Hannover eingeladen sind: Antonio Vivaldi, der sich nicht über mangelnde Popularität beschweren kann, und der ebenfalls nicht unbekannte Antonio Lotti. Und bei einem Brückenschlag von Hannover nach Venedig darf natürlich auch Georg Friedrich Händel nicht fehlen. Er entzückte 1709, kurz vor seinem Dienstantritt als Hofkapellmeister in Hannover, das Publikum in Venedig.

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Bild: JSC

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Bild: Jörg Schönbein

Ordination in Bücken
Frau Ann Kristin Mundt ist nun Pastorin
und die ganze Gemeinde freut sich mit ihr.


HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!



Am Sonnabend, 16.06.2018 wurde in der voll besetzten Kirche Frau Mundt ordinert und als neue Pastroin in Bücken begrüßt.
Zum Begrüßen waren alle gekommen.
Die Bürgermeister, die Vertreter der Vereine, die Pastoren der Nachbargemeinden und unzählige Gottesdienstbesucher.  - Kirche voll-  Einfach dabei sein.

Das Bild zeigt von links.
Herrn Pastor Breekmann, Ordinationspate
Frau Dr. Klostermeier, Landessuperintendentin Osnabrück
Frau PASTORIN Ann Kristin Mundt
Herrn Dr. Schröder, Superintendent Syke-Hoya
Herr Bartels, Ordinationspate
Herr Lachmann, Ordinationspate
Frau Pastorin Werber, Wechold-Magelsen-Eitzendorf
Herr Pastor Dr. Jarecki, Eystrup
Frau Hogrefe, Kirchenvorstand
Frau Pastorin Simon, Asendorf
Frau Iseler, Kirchenvorstand
Frau Steil, Kirchenvorstand
Frau Hustedt, hospitierend im Kirchenvorstand
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Ann Kristin Mundt – 29 Jahre – wird Nachfolgerin von Paul-Gerhard Meißner. Am 16. Juni um 15 Uhr wird die junge Theologin in der Stiftskirche Bücken ordiniert und stellt sich der Gemeinde als neue Pastorin vor. Das hat der Kirchenkreis Syke-Hoya mitgeteilt.

Geboren in Heeslingen (Rotenburg/Wümme) und aufgewachsen in einer aktiven christlichen Familie, sei für Mundt der Berufswunsch schon früh klar gewesen: „Ich ging in den Kindergottesdienst, zur Jungschar und wuchs in die Gemeinde rein, wie das in gut funktionierenden Kirchengemeinden halt so war. Für Mission interessierte ich mich ganz besonders.

Mit 16 war es noch mein Ziel, in die Auslandsmission zu gehen. Ich musste aber bald feststellen, dass ich kein Talent für Fremdsprachen habe. Spanisch und Englisch lagen mir nicht so. Mit Latein bin ich besser zurechtgekommen, fürs Studium musste ich noch Hebräisch und Griechisch lernen. Ich kann also drei ,tote‘ Sprachen, mit denen ich im Ausland nicht viel machen kann. Ich wollte aber trotzdem in den vollzeitlichen Dienst gehen. Also entschied ich mich, in die Inlandsmission zu gehen – ins Pfarramt.“

Sie machte Abitur in Zeven, studierte in Krelingen, Mainz, Greifswald und Tübingen. Ihr Vikariat absolviert sie derzeit noch in Wittmund. „Was ich überall gleich gemacht habe: Ich bin dem Posaunenchor beigetreten“, erzählt die 29-Jährige. „Ich spiele Trompete, und wo sonst lernt man die Einheimischen besser kennen? Das Studium ist eine Blase. Im Posaunenchor fühlte ich mich immer sofort mitten im Leben.“

Inhaltlich hätten sich die beruflichen Stationen allerdings stark unterschieden: „Am lehrreichsten war für mich die Zeit in Greifswald. In Ostdeutschland wird Kirche bis heute ganz anders wahrgenommen. Die Gemeinden in der Stadt müssen sich anstrengen, um überhaupt gesehen zu werden. Anders ist die Situation in den Plattenbauvierteln. Dort hat die Kirchengemeinde vielfach jegliche Relevanz für das Leben der Menschen verloren.“

Auf einer Fahrradtour durch die Umgebung von Greifswald habe sie plötzlich vor einem baufälligen Gotteshaus mit zugenagelten Fenstern gestanden, erinnert sich die 29-Jährige. Der Friedhof um die Kirche herum sei mit Efeu und Gestrüpp überwuchert, nur ein einziges Grab war gepflegt und mit Blumen bepflanzt gewesen. „Eindrücke wie diese haben mich zum Nachdenken gebracht und mich motiviert, noch mal ganz neu zu denken und Antworten zu finden auf die Fragen: Kirche, was bist Du eigentlich? Wo bist Du? Was kannst Du? Und wo ist heute noch Deine Berechtigung?“

Ann Kristin Mundt habe Antworten gefunden. Und sie wolle weiter auf der Suche danach bleiben. Ideen habe sie genug. „Ich wollte nicht Pastorin werden, weil ein Pastor im Dorf noch ein Standing hat und der soziale Held im Ort ist. Mir hat mein Glaube entscheidende Erlebnisse und Erfahrungen gebracht. Ich habe daraus so viel für mich selbst und für mein Leben gezogen, dass ich davon überzeugt bin: Es geht etwas ganz Wichtiges für die Gesellschaft verloren, wenn die Kirche an Relevanz verliert.“

Die Volkskirchlichkeit im Westen sehe sie „als ganz großen Schatz: „Aber ich gebe mich nicht damit zufrieden, dass wir sie hier noch haben. Zum Beispiel in der Arbeit mit Kindern und Familien will ich mich nicht auf die Klassiker verlassen. Ich finde die Idee interessant, aus dem Wettbewerb um den Sonntagmorgen auszusteigen und neue Angebote zu finden, die für alle interessant und machbar sind: Für Kinder, Jugendliche, Eltern, Großeltern, Paten, Freunde – für alle, die zum Familienkonzept dazugehören“, sagt sie: „Mich begeistern Formen, die versuchen, noch mal auf eine andere Art miteinander über Glauben ins Gespräch zu kommen.“


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Bild: Miriam Unger